Mein Fasten aus Liebe zu mir – Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit 2022

Mein Fasten aus Liebe zu mir. Ist das nicht Egoismus, Selbstbespiegelung?
Ich sehe den Titel im Zusammenhang mit dem Liebesgebot Jesu:

 „Du sollst Gott und den Nächsten lieben wie dich selbst.“ Die Liebe zu sich selbst wurde bei der Auslegung dieses Gebotes oft außer Acht gelassen. Bei Jesus ist das wie ein harmonischer Dreiklang. Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Wenn ich mich nicht selbst lieben und bejahen kann, dann entsteht in diesem Dreiklang eine Disharmonie. Die Art und Weise, wie ich mit mir selbst umgehe, überträgt sich auch auf meine Beziehung zu Gott und meinen Nächsten. Und umgekehrt: wenn ich mich von Gott wirklich geliebt weiß, dann kann mich das auch wieder bestärken, mit mir und meinen Nächsten liebevoller umzugehen.                                                     

Die Fastenzeit kann ein Anlass sein, die eigenen inneren Quellen (neu) zu entdecken, um dadurch zu einem achtsameren Umgang mit mir selbst, meinem nächsten und Gott zu kommen. Um dem auf die Spur zu kommen, möchte ich Sie unterstützen. Sie erhalten auf Wunsch zwischen Aschermittwoch und Ostern wöchentlich einen Impuls per Mail oder Post.
Wer möchte kann an zwei Treffen zum Austausch teilnehmen. (10.03. und 7.04. jeweils 19.30 Uhr per Zoom).

Anmeldung: https://stkonrad.church-events.de/tags/meinfasten

Bei Fragen: bernhard.ascher@drs.de oder Tel. 825120

https://stkonrad.church-events.de/tags/meinfasten

Rückschau Weihnachtsentdeckerweg in Reichenbach

Weihnachts-Entdecker-Weg 2021

Vom 23.12. bis zum 28.12. konnten sich Familien mit ihren Kindern, wann immer sie Zeit und Lust dazu hatten, auf den Weihnachts-Entdecker-Weg machen. Startpunkt war die Siegenbergkirche, wo man sich ein Startpaket mit vielen nützlichen Dingen darin abholen konnte. Nachdem man ein Männchen mit seinem eigenen Namen versehen an die Wäscheleine gehängt, und vielleicht noch ein Foto von sich mit Engelsflügeln geschossen hatte, ging´s auch schon los. An 6 unterschiedlichen Stationen wurde gerätselt, gesucht, gebastelt und gesungen. Wer den Engelwegweisern folgte, gelangte am Ende an eine wunderschöne Krippe, wo zum Abschluss noch aus vollem Halse „Oh du fröhliche“ gesungen werden konnte. Auch über Weihnachten hinaus erreicht die ein oder andere Familie vielleicht noch ein weihnachtlicher Gruß einer anderen Familie, die sich ebenfalls auf den Weihnachts-Entdecker-Weg gemacht hatte in Form einer Weihnachtskarte, die man an der letzten Station austauschen konnte. Eine Plätzchenausstecherform und das dazu passende Plätzchenrezept soll uns daran erinnern, dass wir alle „ein Plätzchen“ in Gottes Herzen haben.
Die 80 vorbereiteten Startpakete waren schon nach 5 Tagen „ausverkauft“. Über 100 Kinder mit Ihren Familien konnten auf diesem Weg die Weihnachtsgeschichte hören und erleben.

Das Team der katholischen und evangelischen Kinderkirchen wünscht allen Familien ein gesundes neues Jahr und wir hoffen euch hat die Spurensuche genau so viel Spaß gemacht wie uns.

Martinsritt in Plochingen 13.11. in Plochingen

In diesem Jahr konnten wir endlich wieder unseren traditionellen Martinsritt mit vielen kleinen und großen Gästen feiern. Von der Kirche St. Konrad, wo der Posaunenchor die Martinslieder begleitete, verlief die Prozession mit 3 Stationen bis zum Marktplatz vor der Kulisse der historischen Ottilienkapelle. Dort wurde die Mantelteilung mit dem Bettler vorgeführt und leuchtende Kinderaugen staunten über den Heiligen St. Martin hoch zu Ross. Anschließend bat der Bettler um eine milde Gabe für ein soziales Projekt – die Kinder- und Jugendstiftung von St. Konrad. Als Dankeschön erhielten alle Gäste die traditionelle Martinsbrezel. Wie immer sorgten die Malteser für einen reibungslosen Ablauf und unterstützten Beatrix Schäfer und Pastoralassistentin Gabriela Benz bei der Vorbereitung und Durchführung. Herzlichen Dank dafür! Ebenso bedanken möchten wir uns bei dem Posaunenchor Plochingen, sowie bei allen Akteuren des Spiels.

Kirche Kunterbunt in der Kirchengemeinde St. Konrad!?

Liebe Gemeindemitglieder,

Der Familienausschuss plant ein neues Projekt in unserer Kirchengemeinde. Über alle Generationen hinweg sollen Menschen zusammenfinden, Gemeinschaft und lebendigen Glauben erleben können.

Die Grundwerte dabei sind: gastfreundlich, generationenübergreifend, alle Sinne ansprechend, fröhlich feiernd, christusorientiert.

Unsere Idee ist anlehnend an dem Projekt „Kirche Kunterbunt“ einen Vormittag in jeweils eines unserer Gemeindehäuser einzuladen (Altbach, Deizisau, Hochdorf, Plochingen, Reichenbach). Wir denken an 5 Termine im Jahr, so dass an jedem Ort jeweils einmal die Kirche Kunterbunt stattfindet.  Näheres zur Kirche Kunterbunt auch unter: www.kirche-kunterbunt.de

Die Kirche Kunterbunt hat einen Ablauf, der immer gleich ist: Z.B.

  1. Ankommen, Begrüßung, Einführung ins Thema (15-30 min)
  2. Verschiedene Stationen zum Thema (45-60 min)
  3. Gottesdienst (15-25 min)
  4. Gemeinsames Essen (60 min)

Themen können, wie bei z.B. Familiengottesdiensten eine Bibelstelle, eine Tradition, ein Lebensthema, bei dem der Bezug zum Glauben hergestellt wird, sein.

Eine unserer Ideen ist, dass wir bestehende Teams, die Lust haben mitzumachen, einbeziehen und sie z.B. die Kirche Kunterbunt in ihrem Ort gestalten oder mitgestalten. Uns ist es wichtig nicht in Aktionismus zu verfallen, sondern zu überlegen: Wie können wir mit diesem Projekt Kräfte bündeln. Wir hatten ja bisher immer wieder Projekte, die in eine ähnliche Richtung gingen, wie z.B. der Kinderkirchtag, Gemeinde unterwegs, oder den about heaven mit einer offenen Phase. Die Gestaltungsidee ist also für viele von uns nicht neu. Das „neue“ ist im Grunde, die Angebote unter einem Namen zu bündeln und wiederkehrende Rituale zu pflegen. So entsteht eine offensichtliche Verbindung zwischen den einzelnen Angeboten. Was evtl. für einzelne TeilnehmerInnen die Bereitschaft in einen anderen Ort zu fahren, erhöht.

Ein Ziel, das vom Konzept der Kirche Kunterbunt abweicht haben wir uns im Familienausschuss überlegt: Wir wollen neben den Kindern mit ihren Bezugspersonen gezielt auch offen sein für alleinstehende und Paare jeden Alters.

Um zu überlegen, wie wir dieses „Projekt“ in unserer Gemeinde umsetzen können, treffen wir uns am 20.10. um 20 Uhr per Zoom. Alle, die interessiert sind, können gerne dazu kommen. Bitte melden Sie sich bei Monika Siegel (monika.siegel@drs.de Tel. 07153/75253). Bei Anmeldung gibt es einen Link per Mail

Wir freuen uns auf Eure Ideen!
Für den Familienausschuss und das gerade neu entstehende Projektteam

Monika Siegel